Mai 25

Vorschule

Warum zwischen der Befreiung aus der Sklaverei und dem Empfang der Tora sieben Wochen liegen „Wann findet eigentlich deine Hochzeit statt?“, fragte ich einst einen meiner Freunde in der Jeschiwa, einen angehenden Bräutigam. „In 16 Tagen, zwei Stunden und 38 Minuten“ kam prompt die Antwort. So genau wollte ich es gar nicht wissen, aber es.

Mai 25

Sprung über den Schatten

Die Tora zeigt: Prüfungen geben dem Menschen Gelegenheit, über sich selbst hinauszuwachsen Wann haben diese Prüfungen endlich ein Ende! Wer in der Schule ist, denkt, mit dem Abitur sei es vorbei mit Klausuren. Im Studium wird auf das Schlussexamen hin gehofft. Doch spätestens mit der Ankunft im Alltag der Arbeitswelt und der Verantwortung für eine.

Mai 25

Dreiklang

Warum das Volk Israel, das Land und die Tora miteinander verbunden sind In unserem Wochenabschnitt Behar – am Berge Sinai befahl G’tt das Gebot der Schmitta. Dabei geht es um sämtliche landwirtschaftliche Tätigkeiten im Heiligen Land, die im Verlauf von sechs Jahren erlaubt, im siebenten Jahr aber verboten sind. Das siebte Jahr heißt Schmitta, ein.

Mai 25

Menschens Kinder

Warum es ein Segen ist, viele Töchter und Söhne zu bekommen Kinder sind Freude, Kinder sind Segen. Dieser Text ist Teil eines bekannten israelischen Liedes, das Kinderkriegen und Kinderliebe fordert. In der Vergangenheit galten Familien mit vielen Kindern als „besonders gesegnet“. Heute spricht man – mitunter gar leicht abfällig – von „Familien mit vielen Kindern“..

Mai 18

Raum, Zeit, Licht

Die Tora lehrt, das Leben immer und überall mit Heiligkeit auszufüllen

„Der Weltraum: unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr …“ Diese Worte aus den Filmen vom Raumschiff „Enterprise“ versetzten jahrelang Millionen von Zuschauern in eine fast feierliche Stimmung. Sie begleiteten Captain Kirk und Co. auf ihren fantastischen Reisen durch Raum und Zeit. Längst ist bekannt, dass die Serie ganz deutliche Anspielungen auf das Judentum enthält. So hat Leonard Nimoy alias Spock in einem Interview erklärt, dass der berühmte „Vulkaniergruß“ – eine vorgestreckte Hand mit gespreiztem Mittel- und Ringfinger – von ihm eingebracht wurde, weil er sich an den Birkat Kohanim, den Priestersegen in der Synagoge, erinnerte.

April 28

Leidgeprüft

Krankheiten sollen den Menschen dazu bewegen, über sich selbst und sein Tun nachzudenken 

Viele Menschen leiden an schweren Krankheiten. Sie suchen unterschiedliche Wege der Heilung: konventionelle Therapien, Chinesische Medizin oder andere Heilmethoden. Die Krankenkassen bieten in vielen Fällen zusätzlich zur medizinischen Versorgung auch psychologische Beratung. Diese Hilfe erweist sich als wirksam, da sie dem Patienten und seiner Familie Wege zeigt, sich besser mit unbekannten Schwierigkeiten auseinanderzusetzen. 

Januar 19

Wenn aus Liebe Hass wird

{parascha: Ki-Teze }

Die Tora erlaubt es Ehepartnern,ihre Beziehung aufzulösen – jedoch nur mit Scheidebrief

Zur heutigen modernen Zeit gehört, dass mehr und mehr Paare sich nach einigen Ehejahren trennen. Dann verwandelt sich „der glücklichste Tag im Leben“, der Hochzeitstag, in einen Tag, den man lieber vergessen will.Die Ehe ist eine Lebensform voller Herausforderungen. Das Paar wird zur Zusammenarbeit und zum gegenseitigen Verständnis in verschiedenen Lebensbereichen verpflichtet. G’tt schuf den Menschen als ein Wesen mit vielen unterschiedlichen Bedürfnissen. Es hängt von vielen Bedingungen und Interessen ab, ob das Paar zueinander passt. Dazu zählen ein gemeinsamer Lebensstil und eine gemeinsame Ideologie, ein gemeinsamer Weg in der Kindererziehung und auch das physischkörperliche Verständnis und Zusammenpassen. Das sind die Bausteine für den Erfolg des Familienlebens. Wir wissen zwar, dass es nicht unbedingt erforderlich ist, dass das Paar über alles sofort einer Meinung ist. Aber es muss ein gegenseitiges Verständnis entwickeln, um ernsthafte Konflikte zu vermeiden.Wenn eine Partnerschaft ohne Verpflichtungen aufgebaut wird, ist sie zum Scheitern verurteilt. Sie kann jeden Augenblick und beim ersten Konflikt auseinander brechen.

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