Januar 17

Ständig neu

Warum die Heiligung des Neumonds für das Judentum so wichtig ist Wieso beginnt die Tora eigentlich mit der Erschaffung der Welt? Hätte sie nicht besser mit der Heiligung des Neumonds beginnen sollen? Mit dieser erstaunlichen Frage eröffnet Raschi (1040–1105) seinen Kommentar zur gesamten Tora. Überraschend fällt auch seine Antwort auf diese Frage aus, welche dort.

Juni 7

Mehr als Schall und Rauch

Warum Mosche jeden Einzelnen aus dem Volk mit Namen zählte Das vierte Buch Moses, Bamidbar, handelt, wie der Name bereits verrät, von der Wüste. Hier wird die 40-jährige Wanderung nach Kanaan beschrieben, während der sich die Israeliten zu einem Volk formten. Die Wüste, ein Ort der Öde, war wie ein Lernlabor. Ohne den langen Aufenthalt.

Mai 11

Fragen kostet nichts

Vor wichtigen Entscheidungen soll man einen Rabbiner oder Freund um Rat bitten Der Wochenabschnitt Acharej Mot beginnt mit den Worten: »Und G’tt sprach zu Mosche nach dem Tod der zwei Söhne Aharons«. Es handelt sich um Nadav und Avihu, von denen wir im Wochenabschnitt Schmini gelesen haben, wie sie ohne Erlaubnis in das Heiligtum eintraten.

März 6

Kohanin – Brücke zum Ewigen

Warum gerade Aharon und seine Nachfahren Priester wurden Die Parascha Tezawe beschäftigt sich mit den Aufgaben der Priester, der Kohanim, und deren Bekleidung. Die zentrale Arbeit der Kohanim war bis zur Zerstörung des Tempels, Opfer darzubringen und die Herrlichkeit G’ttes zu preisen. Der Tempeldienst war ortsgebunden und unterlag genauen Regeln und Abläufen. Die Kohanim bildeten.

November 4

Bestes Beispiel

Wir sollen wie Avraham sein und alle Mizwot befolgen Die Parascha beginnt mit zwei Wörtern, die den gleichen Wortstamm haben: Lech Lecha. Nimmt man nach der Gematria die Gesamtsumme der vier Buchstaben von beiden Wörtern, erhält man die Zahl 100. Das könnte man als Beweis dafür sehen, dass Avraham, wenn er sein Land verlässt, einen.

September 1

Bruder Baum

Der Mensch darf die Schöpfung nutzen – aber er muss sie bewahren

Vandalismus gilt als schlimmes Verhalten. Die sinnlose Zerstörung von privatem und öffentlichem Besitz ist verboten. Jeder vernünftige Mensch wird dafür eine passende Bestrafung fordern. Aber wo fängt Vandalismus an? Ist es sinnloses Zerstören,wenn ich ein Bekleidungsstück wegwerfe, das noch einigermaßen brauchbar ist? Handelt es sich um Vandalismus, wenn ein Restaurant übrig gebliebene Lebensmittel entsorgt? Oder ist das erlaubt, weil man den Gästen ja frisches Essen servieren möchte?

August 12

Goldene Mitte

Wahre Gerechtigkeit läuft oft auf einen Vergleich hinaus

Das Leitmotiv dieser Parascha ist die Pflicht, die Gesetze der Tora einzuhalten, so wie es im 5. Buch Moses 4,1 steht: »Nun aber Israel, höre auf die Gesetze und Rechtsvorschriften, die ich euch lehre, dass ihr sie übt, damit ihr lebt und in das Land kommt, das der Ewige, euer G’tt, euer Vater, euch geben will, und es in Besitz nehmt.« Auch in Vers 40 steht geschrieben: »… sollst einhalten seine Gesetze und Gebote«. Anders steht es in Kapitel 6, Vers 18: »Tue, was recht und gut ist.«

Juni 1

Du sollst nicht

Die Verbote der Tora bewahren den Menschen davor, die Welt zu zerstören Tewje der Milchmann singt »Wenn ich einmal reich wär«. Er lebt auf dem Dorf und melkt Kühe. Deshalb denkt er, dass der berühmte und reiche Baron Rothschild ein viel besseres Leben hat. Er hat genügend Geld, um seine Kinder gut zu verheiraten, besitzt.

Mai 4

Selbstlos glücklich

Warum es sich lohnt, stärker auf die Bedürfnisse anderer zu schauen Es ist besser, einfaches Kraut in Liebe zu essen, als eine Mahlzeit mit einem gemästeten Ochs in Hass serviert zu bekommen (Sprüche 15,17). Wir Menschen sehnen uns nach Liebe, nach Menschen, die uns schätzen. Das ist uns oft wichtiger als materieller Reichtum und Wohlstand..

NEWER OLDER 1 2 40 41 42 45 46