April 23

Eine Frage der Rücksicht

Blindheit ist in der Tora weit mehr ist als die Unfähigkeit zu sehen Die Paraschot Acharej Mot und Kedoschim sind die Abschnitte mit den meisten Ge-und Verboten. Und diejenigen, die sie einhalten, werden heilig sein. So steht es im ersten Vers im 3. Buch Moses, Kapitel 19: »Und der Ewige sprach zu Mosche: Sprich zu.

März 9

Bis in alle Ewigkeit

TREUE – Der Bund mit den Patriarchen gilt für jede Generation Israels Es ist für jeden Menschen wichtig zu wissen, zu welcher Gruppe, zu welchem Volk er gehört. Im täglichen Amida-Gebet (bei dem in der Synagoge Stille herrscht und selbst die schlimmsten Schwätzer merken, dass gerade gebetet wird) beginnen wir mit folgenden Worten: »Gelobt seist.

März 9

Ratgeber Thora

GEBOTE – Weil der Mensch die Fähigkeit verloren hat, zwischen Wahr und Falsch zu unterscheiden, gibt es Regeln Der Wochenabschnitt Tezawe beginnt mit den Worten: »Und du sollst den Kindern Israels gebieten, dass sie dir reines Öl aus zerstoßenen Oliven für den Leuchter bringen, dass man ständig die Lampen anzünden kann.« »Tezawe« bedeutet »du sollst.

Februar 3

Frei von Gier

GENÜGSAM Warum nur ein zufriedener Mensch wahrhaft reich ist Langsam zeichnet sich der Weg aus der Krise ab. Optimistische Einschätzungen werden vorsichtig formuliert, denn noch sind wir nicht über den Berg. Und trotzdem ist zu erkennen, dass die gewonnenen Einsichten und Lehren zu den gegenwärtigen Wirtschaftsschwierigkeiten und deren Ursachen längst nicht bei allen angekommen sind..

Januar 21

Immer am Kopf

ERINNERUNG Die Tefillin sind Voraussetzung und Anstoß für das Gedächtnis Der achten Plage, den Heuschrecken, fallen die letzten Überbleibsel des Hagels zum Opfer. Nachdem der Pharao erstmals beim Hagel seine Schuld an der ganzen Misere Ägyptens eingestanden hatte, erklärt er sich erneut für schuldig, ohne jedoch wirklich Reue zu bekunden. Zumindest begreift er, dass, wenn.

Januar 3

Reine Absichten

SELBSTLOS – Warum Wohltaten gegenüber Verstorbenen als »wahre Barmherzigkeit« gelten Im Wochenabschnitt Wajechi geht es um eine reine Liebestat. Unser Stammvater Jakow bat seinen Sohn Josef: »Erweise mir Liebe und Wahrheit. Begrabe mich nicht in Ägypten« (1. Buch Moses 47,29). Zu diesem Vers zitiert Raschi (1040–1105) eine sehr bekannte Aussage unserer Weisen: »Eine Wohltat, die.

Dezember 3

Auf sich gestellt

STÄRKE Jeder Mensch kann viel erreichen – ganz unabhängig von seiner Umgebung Eines der Hauptthemen unserer Parascha ist Jakows Flucht vor seinem Bruder Esaw. Die Tora erzählt, wie Jakow seine Frauen und Kinder ans andere Flussufer brachte, er selbst aber allein (lewado) auf der anderen Seite zurückblieb. Die Gemara im Traktat Chulin sagt, dass Jakow.

November 23

Geplantes Kalkül

EINBLICK – Jitzchak wusste sehr wohl, dass es Jakow war, den er segnete

Von Rabbiner Joseph Samuel Bloch – er war in den Jahren 1883 bis 1895 Mitglied des österreichischen Parlaments und ein eifriger Verteidiger jeder jüdischen Angelegenheit – rührt folgendes Wort her: »Es ist geradezu eine Gnade G’ttes, dass die Judenfeinde uns von Generation zu Generation Dinge andichten und nach Fehlern bei uns suchen, die wir nicht haben, so dass wir gegen diese Verdächtigungen unsere Stimme mutig erheben können. Übel wäre es aber, wenn unsere Feinde von unseren wahren Fehlern eine Ahnung hätten … Ja, es ist ein Glück für uns, dass sich unsere Feinde auf Lüge und Verleumdung verlegt haben!«

November 12

Das fehlende Stück

ZWEISAMKEIT Worauf es ankommt: Die Tora gibt Hinweise für die richtige Partnersuche Alle jungen Erwachsenen beschäftigen sich irgendwann einmal mit der Frage: Wie soll ich den passenden Partner finden? Der Mensch möchte im Leben glücklich sein. Die Einsamkeit ist nicht gut, selbst wenn jeder ab und zu Ruhe braucht. Der Mensch ist ein soziales Wesen,.

November 4

Zweierlei Maß

SÜNDENKATALOG – Der Ewige bestrafte Noachs Zeitgenossen härter als die Turmbauer von Babel

Unser Wochenabschnitt erzählt die Geschichte Noachs. Er lebte in der zehnten Generation nach Adam. In der Gematria steht die Zahl 10 für den hebräischen Buchstaben »Jud«. Peleg, die Generation des Turms von Babel, war die fünfzehnte nach Adam, aber die fünfte nach Noach. Die Zahl 5 steht in der Gematria für den Buchstaben »He«. Sechs Generationen nach Peleg lebte Jitzchak. Die Zahl 6 steht für »Waw«. Weitere fünf Generationen später – die Zahl 5 steht wiederum für »He« –, also insgesamt 26 Generationen nach Adam, lebte Mosche. Die Zahl 26 beschreibt den G’ttesnamen, das sogenannte Tetragramm. Der Name G’ttes ist mit den wichtigsten Personen verbunden. Zwischen Noachs Generation und der von Mosche, und auch zwischen diesen beiden Persönlichkeiten der Tora, werden Zusammenhänge des g’ttlichen Wirkens deutlich.

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