April 22

Die richtigen Worte

Was die Tora über das Trösten lehrt Im Wochenabschnitt Schemini geht es um die Heiligkeit G’ttes (Schechina) für das Stiftzelt. Dazu bedurfte es einer siebentägigen Vorbereitungszeit, die damit verbunden war, bis zum achten Tag Opfer darzubringen. Daher kommt auch der Name der Parascha: Schemini – der Achte. Um das Stiftzelt zu errichten, brauchten die Menschen.

Februar 21

über Schabbat Sachor

über Schabbat Sachor Unsere Gelehrten haben festgelegt, dass am Schabbat vor Purim der sog. „Sachor-Abschnitt“ in der Tora nach der regulären Wochenabschnittslesung in der Synagoge vorgetragen wird. Der „Sachor“-Abschnitt handelt von dem Gebot, sich an die Untaten von Amalek zu erinnern und nicht zu vergessen, dass wir verpflichtet sind, das Andenken Amaleks auszulöschen: „Denke an.

Februar 21

Die Sache im Blick

VERHALTEN Die Sache im Blick Mosche schaute nicht auf sich selbst. Deshalb ist er bis heute ein Vorbild an Bescheidenheit Tue Gutes und rede darüber. Dieser Satz ist fast zur Regel geworden und gehört inzwischen zu den Grundlagen sozialen Verhaltens. Werbung machen heute nicht nur große Firmen, sondern auch gewöhnliche Leute. Nur wenige sind darauf.

Januar 17

Ständig neu

Warum die Heiligung des Neumonds für das Judentum so wichtig ist Wieso beginnt die Tora eigentlich mit der Erschaffung der Welt? Hätte sie nicht besser mit der Heiligung des Neumonds beginnen sollen? Mit dieser erstaunlichen Frage eröffnet Raschi (1040–1105) seinen Kommentar zur gesamten Tora. Überraschend fällt auch seine Antwort auf diese Frage aus, welche dort.

Juni 7

Mehr als Schall und Rauch

Warum Mosche jeden Einzelnen aus dem Volk mit Namen zählte Das vierte Buch Moses, Bamidbar, handelt, wie der Name bereits verrät, von der Wüste. Hier wird die 40-jährige Wanderung nach Kanaan beschrieben, während der sich die Israeliten zu einem Volk formten. Die Wüste, ein Ort der Öde, war wie ein Lernlabor. Ohne den langen Aufenthalt.

Mai 11

Fragen kostet nichts

Vor wichtigen Entscheidungen soll man einen Rabbiner oder Freund um Rat bitten Der Wochenabschnitt Acharej Mot beginnt mit den Worten: »Und G’tt sprach zu Mosche nach dem Tod der zwei Söhne Aharons«. Es handelt sich um Nadav und Avihu, von denen wir im Wochenabschnitt Schmini gelesen haben, wie sie ohne Erlaubnis in das Heiligtum eintraten.

März 6

Kohanin – Brücke zum Ewigen

Warum gerade Aharon und seine Nachfahren Priester wurden Die Parascha Tezawe beschäftigt sich mit den Aufgaben der Priester, der Kohanim, und deren Bekleidung. Die zentrale Arbeit der Kohanim war bis zur Zerstörung des Tempels, Opfer darzubringen und die Herrlichkeit G’ttes zu preisen. Der Tempeldienst war ortsgebunden und unterlag genauen Regeln und Abläufen. Die Kohanim bildeten.

November 4

Bestes Beispiel

Wir sollen wie Avraham sein und alle Mizwot befolgen Die Parascha beginnt mit zwei Wörtern, die den gleichen Wortstamm haben: Lech Lecha. Nimmt man nach der Gematria die Gesamtsumme der vier Buchstaben von beiden Wörtern, erhält man die Zahl 100. Das könnte man als Beweis dafür sehen, dass Avraham, wenn er sein Land verlässt, einen.

September 1

Bruder Baum

Der Mensch darf die Schöpfung nutzen – aber er muss sie bewahren

Vandalismus gilt als schlimmes Verhalten. Die sinnlose Zerstörung von privatem und öffentlichem Besitz ist verboten. Jeder vernünftige Mensch wird dafür eine passende Bestrafung fordern. Aber wo fängt Vandalismus an? Ist es sinnloses Zerstören,wenn ich ein Bekleidungsstück wegwerfe, das noch einigermaßen brauchbar ist? Handelt es sich um Vandalismus, wenn ein Restaurant übrig gebliebene Lebensmittel entsorgt? Oder ist das erlaubt, weil man den Gästen ja frisches Essen servieren möchte?

August 12

Goldene Mitte

Wahre Gerechtigkeit läuft oft auf einen Vergleich hinaus

Das Leitmotiv dieser Parascha ist die Pflicht, die Gesetze der Tora einzuhalten, so wie es im 5. Buch Moses 4,1 steht: »Nun aber Israel, höre auf die Gesetze und Rechtsvorschriften, die ich euch lehre, dass ihr sie übt, damit ihr lebt und in das Land kommt, das der Ewige, euer G’tt, euer Vater, euch geben will, und es in Besitz nehmt.« Auch in Vers 40 steht geschrieben: »… sollst einhalten seine Gesetze und Gebote«. Anders steht es in Kapitel 6, Vers 18: »Tue, was recht und gut ist.«

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