Rabbiner Yechiel Brukner

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    08.03.2018
    Pendeln zwischen Rhein und Isar
    Yechiel Brukner wird ab September neuer Rabbiner der Synagogen-Gemeinde

    Die fast drei Jahre währende Zeit ohne Gemeinderabbiner ist für die Synagogen-Gemeinde Köln in absehbarer Zeit wohl beendet: Seit Januar hilft Rabbiner Yechiel Brukner zumindest teilweise in Köln aus, bevor er voraussichtlich ab September die Stelle als Gemeinderabbiner übernehmen wird.
    Grund für die Teilzeitarbeit des gebürtigen Schweizers ist dessen Verpflichtung in einem Schlichut-Projekt in München in der Organisation Torah MiTzion. »Dies möchte ich auf das Beste bestreiten«, sagte der studierte Pädagoge dem Gemeindeblatt der Kölner Gemeinde. Daher pendelt er noch ein halbes Jahr zwischen den Städten an Rhein und Isar.
    SCHWEIZ Rabbiner Brukner stammt wie sein Vorgänger Jaron Engelmayer aus Zürich. Über eine Einladung von Engelmayer kam Brukner auch erstmals mit der Kölner Gemeinde in Kontakt und war, wie er sagt, »schon damals vom besonderen Charme der Gemeinde verzaubert«. Brukner und seine Frau Sarah sind Kinder von Schoa-Überlebenden und beide Pädagogen.
    Nach dem Abitur studierte er im schweizerischen Montreux. Weil es dort eine Jeschiwa gab, konnte er Talmud- und Pädagogikstudium miteinander verbinden. Anschließend studierte Brukner in mehreren Jeschiwot, bevor er in seine Heimatgemeinde zurückkehrte, um dort an einer Schule zu unterrichten.
    Viele Jahre verbrachte der sechsfache Familien- und 16-fache Großvater in Israel und lehrte jüdische Fächer an einem Jeschiwa-Gymnasium. In dieser Zeit gründete er einen Jeschuw und wurde zum Rabbiner ordiniert. Während seiner bereits seit 2008 währenden Arbeit für die Schlichut in München hat er viele deutsche Gemeinden, vor allem Kleingemeinden in Bayern, kennengelernt.

    Die Tora MiZion Kollel in München wurde von Herrn Dr. Jechiel Bieber im Jahr 2008, mit der Unterstützung der L.A. Pincus Fund für jüdische Bildung in der Diaspora. Der Fonds wurde 1977 mit dem Ziel gegründet, formelle und informelle Bildungsprojekte in jüdischen Gemeinden auf der ganzen Welt zu initiieren. Die Kollel betreibt derzeit in Zusammenarbeit mit zahlreichen Organisationen, darunter dem Bayerischen Verband der jüdischen Gemeinden (Landesverband der israelitischen Kultusgemeinden in Bayern), Studentenbewegungen, Morasha und die Janusz Korczak Akademie.
    Der Münchner Kollel befindet sich hauptsächlich in der Possart Synagoge und ist auch in der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) tätig.

    In den ersten fünf Jahren wurde der Kollel von Rabbi Yechiel Brukner und seiner Frau Sarah (2008-2013) geleitet. Der Kollel wurde von Eliezer und Rotem Noy (2013-2016) und Avraham und Tamar Grunwald (2016-2017) geleitet. In diesem Jahr Rabbi Jechiel und Sarah Brukner ist wieder in München als Rosh Kollel zusammen mit BNOT Midreshet Zion Elleana Silberman und Hodaya Ben Ari. Die Shlichim, die hauptsächlich von der großen Studentenschaft in München betrieben wird, bietet tägliche Lernprogramme, spezielle Ferienaktivitäten, Mahlzeiten und Shabbatonim für die Schüler an. Avraham Grunwald koordiniert auch die Aktivitäten für Morasha in München und Tamar läuft zusätzliche Schiurim und Programmierung richtet sich an Frauen im Rahmen des Midreshet Tzion Projekts. Darüber hinaus leiten die Shlichot die lokale Bnei Akiva Filiale. Die Shlichim nehmen auch an vielen deutschen und europäischen Konferenzen, Shabbatonim und Lagern teil.