Rabbiner David Zharko wurde 1986 in Kiew geboren. Dort absolvierte er auch die jüdische Schule. Nach einem Aufenthalt in Israel kam er zurück nach Kiew, besuchte dort eine Jeschiwa. Bald stand der Berufswunsch fest: Er wollte Rabbiner werden. Der Weg führte über das Rabbinerseminar in Hamburg. Dort kam auch seine inzwischen dreijährige Tochter Rosa zur Welt.
Nach seiner Ausbildung war Zharko auf der Suche nach einer entsprechenden Stelle. Zur gleichen Zeit suchte wiederum die Fürther Kultusgemeinde einen neuen Rabbiner. Im Herbst 2021 fiel die Entscheidung: David Zharko kam in die mittelfränkische Stadt zwischen Regnitz und Rednitz. Seine ukrainische Muttersprache hilft ihm hier sehr, Deutsch lernt er gerade. In Fürth fühlen er und seine Familie sich wohl. Er hält Schiurim für Männer ab, seine Frau unterrichtet die Frauen, die daran Interesse haben.