Rabbiner Jehuda Puschkin

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In Yehuda Pushkin hat die IRGW einen Nachfolger für den Leitungsposten des Stuttgarter Rabbinats gefunden, der passend zu seiner Gemeinde ebenfalls in Russland zur Welt kam, aber nicht Landesrabbiner wird. Dieser Posten ist nun nicht mehr offiziell besetzt. Denn zur Betreuung der verstreut über das Gemeindegebiet lebenden Mitglieder hatte die IRGW in den vergangenen Jahren neben Stuttgart in Ulm und Esslingen zwei weitere Rabbinate geschaffen. Auch in Stuttgart wird nun das Ortsrabbinerprinzip gelten.

Der 1974 in Petrosawodsk geborene orthodoxe Pushkin kam vor 16 Jahren nach Deutschland, nach der Ordination an der Jeschiwa Hamivtar in Efrat. In Deutschland arbeitete er für jüdische Bildungsträger in Norddeutschland und Frankfurt am Main. Von 2006 an war er bei der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) als Wanderrabbiner für Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern zuständig.

2011 kam er schließlich nach Stuttgart, wo er bislang als mobiler Gemeinderabbiner für Württemberg arbeitete. Nun folgt der nächste Schritt. Zum 1. September wird das Vorstandsmitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD) Stuttgarts Rabbinat übernehmen. Bei seinen Aufgaben steht künftig dank einer großen Kindertagesstätte, einer jüdischen Grundschule und eines Jugendzentrums verstärkt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Fokus. Junge Familien liegen dem 43-Jährigen, selbst Vater dreier Kinder, am Herzen. »Die Familie ist der Dreh- und Angelpunkt im Judentum – auch einer Gemeinde«, sagt er.