Mai 4

Feiere den Frühling

Was Mond und Monat mit dem Auszug aus Ägypten zu tun haben

Eine der interessantesten Betrachtungen der Tora in Bezug auf Pessach ist die Verbindung zwischen dem Fest und dem Zeitraum, in dem es gefeiert werden soll. »Halte den Monat Aviv, dass du Pessach haltest dem G’tt, deinem G’tt« (5. Buch Moses 16, 1). Die Tora stellt fest, dass Pessach kein Feiertag ist, der in der Hitze des Sommers gefeiert werden kann und auch nicht in der Kälte des Winters; er ist besonders für den Frühling geeignet. Was bedeutet diese Verbindung? Und was sind die Folgen für das ganze Jahr?

März 28

Schiff im Kopf

Entgegen allen Naturgesetzen passt das Große auch ins Kleine. Die Tora hilft, das zu verstehen Die Sammlung der Werke des Gaons von Vilna (auch Gra genannt, 1720–1797) heißt Even Schleima. Dabei bedeutet Even »Eliyahu ben«, und das Wort »schleima« kann als »Schlomo« gelesen werden. Der Name des Gaons von Vilna lautete: Eliyahu ben Shlomo. Er.

März 10

Kompass für die Seele

Der Ewige offenbart sich, um das menschliche Verlangen nach Spiritualität zu lenken Wir leben in einer Generation, in der das Verlangen nach Spiritualität stark ausgeprägt ist und sich in allen möglichen Richtungen wiederfinden lässt. Die einen suchen ihre spirituelle Erfüllung in der Kabbala, andere in fernöstlichen Lehren, verschiedenen Formen der Meditation oder auf Reisen durch.

Januar 30

Todesstrafe

Zum Sterben verurteilt – Wie passen Hinrichtungen ins Konzept der Tora, die doch stets die Bedeutung des Lebens betont? Tora und Todesstrafe? Für viele stellt dies ein schweres Dilemma dar. Wenn sie die Rechte des Menschen achtet und das Leben jedes Einzelnen zum Allerwichtigsten ernennt, wie kann dann dieselbe Tora uns vorschreiben, Menschen zu töten,.

Dezember 19

Definition – im Namen des Volkes

Interreligiöse Ehen können aus orthodoxer Sicht keine Grundlage für eine jüdische Familie sein

Viele Menschen inner- und außerhalb unserer Gemeinden beschäftigen sich gegenwärtig mit der Frage, wer eigentlich Jude ist – und wer nicht. Viele Kinder jüdischer Väter und nichtjüdischer Mütter suchen Hilfe und möchten als Juden definiert werden. Es handelt sich vielfach um russischsprachige Zuwanderer, die entsprechend der behördlichen Regelung in der alten Heimat in ihren Papieren dem Vater entsprechend den Eintrag »Jude« haben.

Dezember 8

Das Leben, ein Kampf

Die Tora zeigt, wie schwer es Brüdern fällt, einträchtig zusammenzuleben Brüder benehmen sich oft eigenartig zueinander. Doch Josefs Verhalten seinen Brüdern gegenüber, wie wir es in unserem Wochenabschnitt lesen, übertrifft in dieser Hinsicht jegliche Erwartung: Nachdem er jahrzehntelang von seiner Familie getrennt war und inzwischen zum zweiten Mann an der Spitze Ägyptens aufgestiegen ist, sieht.

Oktober 4

Zu Simchat Tora: Ein Gesetz für die Ewigkeit

Was die g’ttliche Schrift von allen anderen Regelwerken unterscheidet Menschen mögen es, Spaß am Leben zu haben. Wenn es einen Anlass zum Feiern gibt, werden sie ihn mit viel Freude nutzen. Es tut ihnen gut, sich frei zu fühlen, zu genießen oder etwas nicht Alltägliches zu erleben. In gleichem Maße erleben wir Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und.

Oktober 4

Bebauen und bewachen

Der Mensch ist aufgerufen, die von G’tt erschaffene Welt zu vervollkommnen – aber in Maßen

Wenn wir von der Erschaffung der Welt lesen, fragen wir uns: Sollen wir die erschaffene Welt weiterentwickeln oder uns mit den gegebenen Bedingungen abfinden? Sollen wir das Korn nach seiner Ernte so verzehren, wie es wächst oder einen Kuchen daraus backen? Wäre dies eine Handlung gegen G’tt? Müssen wir uns mit dem von Ihm Erschaffenen zufriedengeben?

September 27

Symbolik – Monat der Feiertage

Was die Zahl sieben mit dem Laubhüttenfest zu tun hat

Insgesamt 34 Gebote und Traditionen im Judentum können mit der Zahl sieben in Verbindung gebracht werden. Was hat es auf sich mit diesem Zahlenwert? Die Antwort gibt uns Rabbi Jehuda Löw, der Maharal von Prag (um 1520–1609). Die materielle Welt erstreckt sich in vier Himmelsrichtungen (Norden, Osten, Süden, Westen) sowie Oben und Unten. So kommen wir zur Zahl sechs. Sie ist das Symbol für die materielle Welt. Jetzt brauchen wir einen Mittelpunkt, der der physischen Welt seinen Sinn gibt. Es ist die sieben. Nach sechs Arbeitstagen folgt der Schabbat, nach sechs Jahren kommt das Brachjahr, und nach sechs Monaten folgt der Tischri, der siebte Monat, der durch eine Vielzahl von Feiertagen erhellt wird.

August 5

Trauer und Hoffnung

Am 9. Aw befielen zahlreiche Tragödien das jüdische Volk, doch bleibt die Erwartung baldiger Erlösung auch an diesem Tag ungebrochen Der 9. Aw ist als ein Tag der Trauer in die jüdische Geschichte eingegangen. Die Ursprünge von Tisch’a be-Aw, wie der Tag auf Hebräisch heißt, liegen schon in der Tora. Damals hatte sich das jüdische.

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